Herbst

Die Tage werden kürzer, der Morgen nicht mehr so grell
die Bäume etwas kahler, die Sonne weniger hell
farbige Blätter auf den Bäumen am Boden - überall
der Sommer Vergangenheit, eindeutig im Fall
die Trägheit des Sommers vergessen und vorbei
die Vorfreude auf den Winter noch schwach und klein

Das Herbstlicht mitten in’s Herz mich trifft,
wie sehr mag ich diese Zeit, so voller Mystik
die Nebelschwaden ziehen auf, alles scheint ganz weich
in Watte gepackt und leise wie an einem friedvollen Teich

Das Gras und die Aeste am Morgen nass schimmern
glitzernde Tautropfen scheinen leise zu summen
frische klare Luft, wenn die Sonne es schafft
Wandern und einkehren, dazu der feine Apfelsaft

Wie schön, dass es euch gibt, ihr Jahreszeiten
wie öde alles wär, ohne verschiedene Seiten